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{{Infobox Gemeinde in Deutschland
|Art = Stadt
|Wappen = DEU Bonn COA.svg
|Breitengrad = 50/44/02.37/N
|Längengrad = 7/5/59.33/E
|Lageplan = North rhine w BN.svg
|Lageplanbeschreibung = Lage der Bundesstadt Bonn in Nordrhein-Westfalen und im Regierungsbezirk Köln
|Bundesland = Nordrhein-Westfalen
|Regierungsbezirk = Köln
|Höhe = 60
|PLZ = , 53225, 53227, 53229
|Vorwahl = 0228
|Gemeindeschlüssel = 05314000
|NUTS = DEA22
|LOCODE = DE BON
|Gliederung = 4 Stadtbezirke
|Adresse = Berliner Platz 2
53111 Bonn
|Website = www.bonn.de
|Bürgermeister = Katja D�rner
|Bürgermeistertitel = Oberb�rgermeisterin
|Partei = Grüne
}}

Die Bundesstadt '''Bonn''' (im Latein der Humanisten ''Bonna'') ist eine kreisfreie Gro�stadt im Regierungsbezirk K�ln im Süden des Landes Nordrhein-Westfalen und Zweitregierungssitz der Bundesrepublik Deutschland. Mit </ref> danach wurde sie zum zweiten Regierungssitz Deutschlands. Die Vereinten Nationen unterhalten seit 1951 einen Sitz in Bonn.

Bonn kann auf eine mehr als 2000-jährige Geschichte zurückblicken, die auf germanische und r�mische Siedlungen zurückgeht, und ist damit eine der �ltesten St�dte Deutschlands. Von 1597 bis 1794 war es Haupt- und Residenzstadt des Kurf�rstentums K�ln. 1770 kam Ludwig van Beethoven hier zur Welt. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die 1818 gegründete Universit�t Bonn zu einer der bedeutendsten deutschen Hochschulen.

1948/49 tagte in Bonn der Parlamentarische Rat und arbeitete das Grundgesetz f�r die Bundesrepublik Deutschland aus, deren erster Parlaments- und Regierungssitz Bonn 1949 wurde. In der Folge erfuhr die Stadt eine umfangreiche Erweiterung und wuchs über das neue Parlaments- und Regierungsviertel mit Bad Godesberg zusammen. Daraus resultierte die Neubildung der Stadt Bonn durch Zusammenschluss der Städte Bonn, Bad Godesberg, der rechtsrheinischen Stadt Beuel und Gemeinden des vormaligen Landkreises Bonn am 1. August 1969.

Nach der Wiedervereinigung 1990 fasste der Bundestag 1991 den Bonn/Berlin-Beschluss, infolgedessen der Parlaments- und Regierungssitz 1999/2000 in die Bundeshauptstadt Berlin und im Gegenzug zahlreiche Bundesbehörden nach Bonn verlegt wurden. Seitdem haben in der Bundesstadt der Bundespr�sident, der Bundeskanzler und der Bundesrat einen zweiten Dienstsitz, gemäß dem Berlin/Bonn-Gesetz sechs Bundesministerien ihren ersten Dienstsitz, die anderen acht einen Zweitsitz. Mit dem Namenszusatz ''Bundesstadt'' stärkt der Bund den Standort Bonn als Zweitregierungssitz.

Bonn weist als Sitz von 20 Organisationen der Vereinten Nationen (UN) einen hohen Grad internationaler Verflechtung auf.[[Troisdorf]] | NORDOST=[[Sankt Augustin]] | WEST=[[Alfter]] | TEXTODERBILD= | OST=[[K�nigswinter]] | SUEDWEST=[[Meckenheim (Rheinland)|Meckenheim]] | SUED=[[Wachtberg]] | SUEDOST=[[Bad Honnef]],<br />[[Remagen]] ([[Rheinland-Pfalz|RLP]])
}}

Stadtgliederung und -zuordnung

Bonn ist eine kreisfreie Stadt mit dem Kraftfahrzeugkennzeichen ''BN''.

Bonn ist nach § 3 der Hauptsatzung in vier ''Stadtbezirke'' unterteilt, die aus insgesamt 51 ''Ortsteilen'' bestehen.

Auf dem Gebiet der Stadt Bonn bestehen 21 Gemarkungen in den Grenzen ehemaliger Gemeinden.

{| class="wikitable zebra"
|+ Stadtgliederung der Bundesstadt Bonn

Die Dienstleistungen (ohne �ffentliche Verwaltung) erreichten einen Zuwachs von 27,1 Prozent, also circa 22.400 Beschäftigten, von Juni 1991 bis Juni 2002. Mit 105.171 Beschäftigten und einem Anteil von 72,3 Prozent an allen Beschäftigten hat dieser Bereich seine dominierende Stellung in Bonn ausgebaut. Dagegen hat die öffentliche Verwaltung in diesem Zeitraum fast ein Drittel ihrer Beschäftigten verloren.

Wirtschaftsforschungsinstitute gehen davon aus, dass in Bonn in den nächsten Jahren die Zahl der Arbeitsplätze weiter steigt.

Tourismus

Der Tourismus in Bonn wurde während der Zeit als Regierungssitz überwiegend durch Polittourismus geprägt. Seit den 1990er-Jahren weist dieser Wirtschaftszweig hohe Wachstumsraten auf, vor allem ist die Zahl der Übernachtungen seit 1993 um 40 Prozent und sind die Ankünfte von Besuchern um 58 Prozent gestiegen. Entscheidend für den Zuwachs ist unter anderem, dass sich der Fremdenverkehr und die dort tätigen Betriebe an die neuen Gegebenheiten ? im Speziellen den Regierungsumzug ? angepasst haben. Der Erfolg des Bonner Tourismus wird heute neben der landschaftlich günstigen Lage an Rhein und Siebengebirge wesentlich durch den Anstieg des Passagieraufkommens am Flughafen und das Kongresswesen begründet. So entfielen von den 1,16 Millionen Hotelübernachtungen im Jahr 2005 mit 300.000 über ein Viertel auf Kongressbesucher.

Die Anzahl der Tagestouristen liegt mit neun Millionen noch wesentlich höher. Insgesamt werden durch die Touristen 176 Millionen Euro jährlich in Bonn ausgegeben. In Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis sind ? mit steigender Tendenz ? 10.475 Personen im Tourismus beschäftigt.

Arbeitsmarkt

Bonn hat seit Jahren eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten in Nordrhein-Westfalen, im Oktober 2010 betrug sie 6,9 Prozent. Ein großer Teil der in Bonn Beschäftigten kommt als Pendler aus dem Umland, hauptsächlich aus dem Rhein-Sieg-Kreis, dem Kreis Euskirchen und dem rheinland-pfälzischen Landkreis Ahrweiler, darüber hinaus aus dem Rhein-Erft-Kreis und aus Köln. Täglich fahren 80.000 Menschen nach Bonn zur Arbeit, während 30.000 Bonner außerhalb der Stadtgrenze ihrer Beschäftigung nachgehen. Damit hat Bonn nach Köln und der Landeshauptstadt D�sseldorf den dritthöchsten Pendler�berschuss in Nordrhein-Westfalen.

Geprägt wird der Arbeitsmarkt der Region unter anderem von den zahlreichen Bundesministerien und -behörden verbunden mit mehreren Bundesverbänden und -organisationen ? der Bund ist der größte Arbeitgeber in der Region ? sowie den Schwergewichten Deutsche Post AG, Deutsche Telekom und Deutsche Bank mit ihrer Niederlassung Postbank. Neben den Arbeitsplätzen im Bereich der Funktionen Bundesstadt und UN-Stadt mit den internationalen Organisationen gibt es in Bonn vergleichsweise viele im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie der Wissenschaft mit mehreren Forschungseinrichtungen.

Strukturwandel im Einzelhandel

Wie in zahlreichen anderen Städten der Bundesrepublik gab es ab den 1990er-Jahren im stationären Einzelhandel einen Strukturwandel. Zahlreiche ehemals inhabergeführte, alteingesessene Einzelhandelsgeschäfte verschwanden und machten Filialen von Handelsketten Platz. Auch verschwanden einige Spezialgeschäfte mit hochspezialisierten Sortimenten. Nicht zuletzt auch der zunehmende Internethandel führten zu dieser Entwicklung.

Bekannte Bonner Unternehmen

Die bedeutenden Unternehmen in Bonn sind privatisierte Staatsunternehmen: Deutsche Telekom AG, Deutsche Post AG, Postbank ? eine Niederlassung der Deutsche Bank AG und Autobahn Tank & Rast GmbH.

Drittgrößter Arbeitgeber der Stadt Bonn ist die Universit�t Bonn (einschließlich der Universitätskliniken)

Zum anderen sitzen in Bonn einige traditionsreiche, überregional bekannte Privatunternehmen wie die Genussmittelproduzenten Verpoorten und Kessko, die Orgelmanufaktur Klais und die Bonner Fahnenfabrik.

Der größte S��warenhersteller Europas, Haribo, hat seinen Gründungssitz (gegründet 1922) und einen Produktionsstandort in Bonn. Der Firmensitz befindet sich heute in der rheinland-pfälzischen Gemeinde Grafschaft.

Weitere Unternehmen von überregionaler Bedeutung sind die Weck Glaswerke (Produktionsstandort), Fairtrade, Eaton Industries (ehemals Klöckner & Moeller), die IVG Immobilien AG, Kautex Textron, SolarWorld, der Smoothie Hersteller True Fruits, Vapiano und die SER Group.

Medien

Hörfunk und Fernsehen

Der mit Abstand größte Medienbetrieb in Bonn ist die Deutsche Welle. Sie hat ihre Zentrale im Sch�rmann-Bau und produziert dort Hörfunksendungen, die in die ganze Welt ausgestrahlt werden, sowie ein Online-Angebot in derzeit (April 2012) 30 Sprachen. Zudem hat der Fernsehsender Phoenix seine Zentrale in der Bundesstadt, im ehemaligen Hauptstadtstudio des ZDF.

Der WDR unterhält in Bonn ein Bundesstudio und ein Regionalbüro. Am 1. Februar 2007 startete die lokale Berichterstattung in Bonn/Rhein-Sieg mit einer eigenen ''Lokalzeit aus Bonn''.

In Bonn senden außerdem der Lokalradiosender Radio Bonn/Rhein-Sieg mit Rahmenprogramm von Radio NRW und das Hochschulradio BonnFM als Kooperationsprojekt der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universit�t Bonn und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Druckmedien

Mit Abstand größte Tageszeitung in Bonn ist der '' das Veto des Bundeskartellamts auf, Organisationen, Büros und Programme der Vereinten Nationen arbeiten hier inzwischen rund 1.000 Mitarbeiter. Bonn ist auch Sitz des UN-Klimasekretariates (UNFCCC). Die meisten Organisationen verbindet der Einsatz für eine nachhaltige Entwicklung der Erde. Sie waren zunächst hauptsächlich im Bad Godesberger Haus Carstanjen ansässig, das den wachsenden Sekretariaten auf Dauer zu wenig Platz bot. Deshalb hat die Bundesregierung 2003 entschieden, den ?Langen Eugen? und das Bundeshaus als ehemalige Parlamentsgebäude den Vereinten Nationen zur dauerhaften Nutzung zu überlassen und dort einen UN-Campus zu bilden. Der Campus hat den Status eines exterritorialen Gebietes. Seit der offiziellen Eröffnung des UN-Campus im Juli 2006 sind ? bis auf eine ? alle anderen (18) Organisationen in den ?Langen Eugen? eingezogen. Im Oktober 2013 konnte das Klimasekretariat den umgebauten Südflügel des Bundeshauses ? das alte Abgeordnetenhochhaus ? beziehen. Jüngste UN-Organisation in Bonn ist das am 3. März 2016 eingeweihte ''Wissenszentrum für nachhaltige Entwicklung'' der Fortbildungsakademie des Systems der Vereinten Nationen (UNSSC).

Die Ansiedlungen der Vereinten Nationen führten zu einem Anstieg der in Bonn tätigen internationalen Institutionen und Nichtregierungsorganisationen, von denen sich in Bonn inzwischen ungefähr 170 niedergelassen haben. Darunter befinden sich unter anderem der Deutsche Entwicklungsdienst (DED), das Deutsche Institut f�r Entwicklungspolitik (DIE) und die Deutsche Gesellschaft f�r Internationale Zusammenarbeit (GIZ), bedeutende Institute der Entwicklungshilfe, die in der Wahrnehmung ihrer Aufgaben vom Bundesministerium f�r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit Hauptsitz in Bonn unterstützt werden.

Am UN-Standort Bonn sind rund 150 Nichtregierungsorganisationen (NGOs) als Interessensvertretungen angesiedelt.

Bundesstadt (Standort von Bundesbehörden)

Seit der per Gesetz fest.

Ihren ersten Dienstsitz in Bonn haben folgende sechs Bundesministerien: das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg); die Bundesministerien für Ern�hrung und Landwirtschaft (BMEL); für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ); für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB); für Gesundheit (BMG) und für Bildung und Forschung (BMBF). Die acht Bundesministerien mit erstem Dienstsitz in Berlin haben in Bonn einen Zweitsitz.

Viele weitere Bundesbehörden wie beispielsweise das Bundesinstitut f�r Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), das Bundeskartellamt (BKartA), der Bundesrechnungshof (BRH), die Bundesnetzagentur (BNetzA), die Bundesanstalt f�r Landwirtschaft und Ern�hrung (BLE), das Bundesamt f�r Naturschutz (BfN), die Bundesanstalt f�r Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), das Bundesamt f�r Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die Bundesanstalt f�r Immobilienaufgaben (BImA) und das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) sind ebenfalls in Bonn angesiedelt.

Mit dem Bundesrat und dem Bundespr�sidenten haben zudem zwei Verfassungsorgane ihren zweiten Dienstsitz in der Bundesstadt.

Zu Zeiten als Bundeshauptstadt entstanden im Süden der Stadt, zwischen Bonn und Bad Godesberg, zahlreiche Bauten für Bundesangelegenheiten und wichtige Institutionen, wie der Deutsche Bundestag und die Dienstsitze von Bundeskanzler und Bundespräsident und nicht zuletzt auch einige Botschaften lagen ab 1949 im Gebiet der Rheinaue. Im Volksmund sprachen daher die Bonner von Bonn, wenn sie die Stadt meinten und von Bundes-Bonn, wenn es um die Liegenschaften des Bundes ging. Diese räumliche Abgrenzung war allerdings schon deswegen schwierig, weil zahlreiche Ministerien und Dienststellen aus Raumnot über die ganze Stadt verteilt waren.

Wissenschaft, Bildung und Forschung

Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universit�t Bonn wurde 1777 als Akademie gegründet und 1798 geschlossen. 1818 wurde sie neu gegründet und gehört seitdem zu den größten Universitäten Deutschlands. Zusammen mit ihrer Universit�tsklinik gehört sie zu den größten Arbeitgebern in Bonn. Im Mai 2019 waren über 38.000 Studierende immatrikuliert und liegt nach der Anzahl der Studierenden auf Platz 13 (von 426) der deutschen Universit�ten.

Die frühere Sternwarte der Universität beherbergt heute das Institut für Kommunikationswissenschaften sowie die Volkssternwarte Bonn.

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg wurde 1995 gegründet. Obwohl sie Bonn in ihrem Namen trägt, befindet sich innerhalb der Stadt kein Studienstandort. Sitz der Hochschule ist Sankt Augustin, weitere Standorte befinden sich in Rheinbach und Hennef (Sieg).

Außerdem befinden sich in Bonn die (DZNE).

Als Ausgleichsmaßnahme für den Umzug nach Berlin wurde 1998 das Forschungszentrum caesar gegründet. Das Deutsche Institut f�r Entwicklungspolitik, das 1964 in Berlin gegründet worden war, zog 2000 nach Bonn um. Auf dem UN-Campus ist ein Institut der Universit�t der Vereinten Nationen (UNU) ? das ''Institute for Environment and Human Security (UNU-EHS)'' ? angesiedelt. Die Fernuniversit�t in Hagen, die DIPLOMA ? FH Nordhessen sowie die FOM Hochschule f�r Oekonomie & Management unterhalten Außenstellen in Bonn.

Bis 2004 beherbergte Bonn die ''Fachhochschule für das öffentliche Bibliothekswesen Bonn''. Diese Fachhochschule war 1921 vom Borrom�usverein gegründet und 1947 vom Land Nordrhein-Westfalen staatlich anerkannt worden. Seit 1982 trug sie ihren zuletzt bekannten Namen. Im Jahre 2004 wurde die Fachhochschule jedoch aufgelöst.

Die Bibliothek f�r Hugenottengeschichte wurde 2008 gegründet.

Die Fortbildungsakademie des Innenministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen ist eine landesweite Fortbildungsstelle für die Beschäftigten der Kommunen sowie der Landesverwaltung. Ihren Sitz hat sie in , 17. Juli 2018.</ref>

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Alexander-von-Humboldt-Stiftung, die Studienstiftung des deutschen Volkes, das Cusanuswerk, die Friedrich-Ebert-Stiftung sowie der Arbeitskreis selbst�ndiger Kultur-Institute (AsKI) haben ihre Geschäftsstellen in Bonn.

Des Weiteren haben im politischen Bereich das Bundesministerium f�r Bildung und Forschung (BMBF), das Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK), die Hochschulrektorenkonferenz (HRK), das Bundesinstitut f�r Berufsbildung (BIBB), die Bund-L�nder-Kommission f�r Bildungsplanung und Forschungsf�rderung (BLK), das Deutsche Institut f�r Erwachsenenbildung (DIE) und die Bundeszentrale f�r politische Bildung (bpb) ihren Sitz in Bonn.

Brandschutz

Die Feuerwehr Bonn besteht aus der 1941 gegründeten Berufsfeuerwehr, der 1863 gegründeten Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr, die sich jeweils aus verschiedenen Einheiten mit verschiedenen Wachen zusammensetzen.

Gesundheitswesen

Die über 15 '' ein weiteres Gemeinschaftskrankenhaus.

Justizbehörden

Bonn ist Sitz des Landgerichtes Bonn, dem sechs Amtsgerichte unterstehen, darunter das Amtsgericht Bonn. Daneben sind in der Stadt ein Arbeitsgericht und die Staatsanwaltschaft Bonn ansässig. Das in Bonn beheimatete Bundeszentralregister ist zum 1. Januar 2007 mit der Außenstelle des Bundesjustizministeriums im neugebildeten Bundesamt f�r Justiz mit Sitz in Bonn aufgegangen. Dort wird unter anderem das Bundesgesetzblatt herausgegeben. Gemäß dem Berlin/Bonn-Gesetz behält das Bundesjustizministerium weiterhin eine Außenstelle mit etwa 30 Mitarbeitern in Bonn.

Arbeitsmarktbehörden

Bonn ist außerdem Standort der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur f�r Arbeit (BA). Im Stadtteil Duisdorf befindet sich der Hauptsitz der ZAV mit ihren bundesweit 18 Standorten.

Siehe auch

Literatur

Bildbände

  • Monika Hörig, Michael Sondermann: ''Bonn. Die Pracht am Rhein.'' 2. Auflage. Verlag Beleke, 2004, ISBN 3-922785-83-2.
  • Beatrice Treydel, Christian Mack: ''Gesichter Bonns: 100 Gründe Bonn zu lieben.'' Edition Lempertz, 2015, ISBN 978-3-945152-16-4.
  • Josef Niesen: ''Historisches Bonn. Ein fotografischer Rundgang mit Bildern aus zwei Jahrhunderten.'' BonnBuchVerlag, Bonn 2017, ISBN 978-3-9818821-0-0.

Historische und politische Sachbücher

  • ''Bonn ? Jahre des Aufbruchs.'' Erinnerungen an die Zeit nach dem Krieg. General-Anzeiger, Bonn 1986.
  • Sebastian Bruns, Nina Hürter (Hrsg.): ''Nachhaltig ins 21. Jahrhundert. 15 Jahre UNO-Stadt Bonn. 15 Years UN City of Bonn.'' 1. Auflage. Bouvier-Verlag, 2011, ISBN 978-3-416-03347-3.
  • Bonner Heimat- und Geschichtsverein (Hrsg.): ''Die älteste Geschichte der Stadt Bonn aus dem Jahre 1656. Textausgabe ? Übersetzung und Kommentar.'' Bonn 2011, ISBN 978-3-922832-49-2. (Ausgabe der ''Historia universalis de Ubiorum ara seu Bonna'' von Adolph Sigismund Burman; transkribiert, übersetzt und kommentiert von Manfred Peter Koch)
  • Beate Czapla, Marc Laureys und Karl August Neuhausen (Hrsg.): ''Bonna solum felix. Bonn in der lateinischen Literatur der Neuzeit.'' Rheinland-Verlag, Köln 2003, ISBN 3-7927-1881-2.
  • Edith Ennen, Dietrich H�roldt: Kleine Geschichte der Stadt Bonn (= Bonner Geschichtsblätter. Bd. 20, ISSN 0068-0052). Bonner Heimat- und Geschichtsverein, Wilhelm Stollfuss Verlag, Bonn 1966 (Später als: Vom Römerkastell zur Bundeshauptstadt. Kleine Geschichte der Stadt Bonn. 4., durchgesehene Auflage. Stollfuss, Bonn 1985, ISBN 3-08-614094-1).
  • Manfred van Rey: ''Bonner Stadtgeschichte ? kurz gefasst. Von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart.'' Bouvier, Bonn 2006, ISBN 3-416-03073-7.
  • Manfred van Rey: ''Bonn in bitteren Zeiten - 1933 ? 1945'', Kid Verlag, Bonn 2021, ISBN 978-3-947759-69-9.
  • Andreas Salz: ''Bonn-Berlin. Die Debatte um Parlaments- und Regierungssitz im Deutschen Bundestag und die Folgen''. Monsenstein und Vannerdat, Münster 2006, ISBN 3-86582-342-4.
  • Detlef Bluhm, Rainer Nitsche (Hrsg.): ''Bonn. Viel größer als ich dachte.'' Briefe, Reisebilder, Tagebuchnotizen, Anekdoten bekannter Persönlichkeiten aus zwei Jahrhunderten. Transit Buchverlag, 1998, ISBN 3-88747-135-0.
  • Stephan Eisel: ''Konrad Adenauer als Bonner Bundestagsabgeordneter.'' In: Stephan Eisel, Johannes Laitenberger (Hrsg.): ''Für Bonn, für Deutschland, für Europa ? Festschrift 50 Jahre Bonner CDU.'' Bonn 1995, ISBN 3-416-02570-9.
  • Dorothea F. Voigtländer (Hrsg.): ''Mein Bonn. Zeitzeugen-Erinnerungen aus Bonn und Umgebung 1914?1998.'' Zeitgut Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-86614-131-9.
  • Winand Kerkhoff: ''Bonn neu entdecken ? Menschen / Kultur / Geschichte.'' Edition Lempertz, Königswinter, 2006, ISBN 3-933070-57-0.
  • Rudolf Zewell: ''Kleine Bonner Stadtgeschichte.'' Pustet, Regensburg 2007, ISBN 978-3-7917-2053-1.
  • J.P.N.M. Vogel: ''Chorographia Bonnensis oder kurze Beschreibung alles dessen, was von Anbeginn ? (1766?1773).'' hrsg. von Norbert Flörken, BonnBuchVerlag, Bonn 2020, ISBN 978-3-948568-04-7.
  • ''Jüdische Schicksale in Bonn und Umgebung - Eine Quellensammlung'' hrg. von Norbert Flörken, BonnBuchVerlag, Bonn 2021, ISBN 978-3-948568-09-2.

Architektur, Kunst und Kultur

  • Benedikt Wintgens: ''Treibhaus Bonn. Die politische Kulturgeschichte eines Romans.'' Düsseldorf 2019, ISBN 978-3-7700-5347-6.
  • Elisabeth Plessen: ''Bauten des Bundes 1949?1989: Zwischen Architekturkritik und zeitgenössischer Wahrnehmung.'' 1. Auflage. DOM publishers, Berlin 2019, ISBN 978-3-86922-518-0.
  • Margot Wetzstein (Hrsg.): ''Familie Beethoven im kurfürstlichen Bonn.'' Carus, 2006, ISBN 3-88188-098-4.
  • Hans Weingartz: ''Skulptur in Bonn ? Kunstwerke im öffentlichen Raum ? 1950 bis heute.'' Lempertz, Bonn 2007, ISBN 978-3-939908-19-7.
  • Andreas Denk, Ingeborg Flagge: ''Architekturführer Bonn''. Raimer, Berlin 1997, ISBN 3-496-01150-5.
  • Dittmar Dahlmann, Norbert Schlo�macher, Joachim Scholtyseck (Hrsg.): ''Bonn in Bewegung. Eine Sportgeschichte.'' Klartext Verlag, Essen 2011, ISBN 978-3-8375-0265-7.
  • Josef Niesen: ''Bonner Denkmäler und ihre Erbauer'', Edition Lempertz, Königswinter 2013, ISBN 978-3-943883-52-7.
  • {{Literatur
   |Autor=Gabriele Zabel-Zottmann
   |Titel=Skulpturen und Objekte im �ffentlichen Raum der Bundeshauptstadt Bonn ? Aufgestellt von 1970 bis 1991
   |TitelErg=Mit Betrachtung einer Auswahl vorher sowie anschlie�end aufgestellter Werke
   |Band=Teil 2: Katalog
   |Ort=Bonn
   |Datum=2012
   |URN=nbn:de:hbz:5-30255
   |DNB=1029692912}}

Lexika

  • Hans-Dieter Weber: ''Bonn Lexikon.'' 1. Auflage. Bouvier Verlag / General-Anzeiger, 2008, ISBN 978-3-416-03200-1.
  • Josef Niesen: ''Bonner Personenlexikon.'' 3., verbesserte und erweiterte Auflage. Bouvier, Bonn 2011, ISBN 978-3-416-03352-7.
  • Ansgar Sebastian Klein (Bearb.): ''Bonner Straßennamen. Herkunft und Bedeutung.'' Bonn 2011, ISBN 978-3-922832-48-5.

Reiseliteratur

  • Horst-Pierre Bothien, Harald Ott: ''Bonn in de Täsch: Der persönliche Stadtführer.'' Klartext-Verlagsgesellschaft, 2008, ISBN 978-3-89861-938-7.
  • Matthias Hannemann, Dietmar Preißler: ''Bonn ? Orte der Demokratie. Der historische Reiseführer.'' Hrsg. von der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und der Bundeszentrale für politische Bildung. Chr. Links Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-86153-519-5. (2. überarbeitete und ergänzte Auflage 2014 ebenda, ISBN 978-3-86153-780-9)
  • Eckard Heck: ''111 Orte in Bonn, die man gesehen haben muss.'' 2. Auflage. Emons Verlag GmbH, 2014, ISBN 978-3-95451-212-6.
  • Klaus Polak, Nadine Martin: ''Bonn, CityGuide.'' 3. Auflage. Reise Know-How Verlag, 2012, ISBN 978-3-8317-2259-4.

Weblinks

  • Webpr�senz der Bundesstadt Bonn
  • Bonn auf stadtpanoramen.de

Einzelnachweise

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}}