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{{Infobox Gemeinde in Deutschland
|Art = Stadt
|Wappen = DEU Bonn COA.svg
|Breitengrad = 50/44/02.37/N
|Längengrad = 7/5/59.33/E
|Lageplan = North rhine w BN.svg
|Lageplanbeschreibung = Lage der Bundesstadt Bonn in Nordrhein-Westfalen und im Regierungsbezirk Köln
|Bundesland = Nordrhein-Westfalen
|Regierungsbezirk = Köln
|Höhe = 60
|PLZ = 53111?53129,
53173?53179,
53225, 53227, 53229
|Vorwahl = 0228
|Gemeindeschlüssel = 05314000
|NUTS = DEA22
|LOCODE = DE BON
|Gliederung = 4 Stadtbezirke
|Adresse = Berliner Platz 2
53111 Bonn
|Website = www.bonn.de
|Bürgermeister = Ashok-Alexander Sridharan
|Bürgermeistertitel = Oberbürgermeister
|Partei = CDU
}}

Die Bundesstadt '''Bonn''' ist eine kreisfreie Großstadt im Regierungsbezirk Köln im Süden des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit </ref> seither ist Bonn nur noch faktischer zweiter Regierungssitz Deutschlands.

Bonn kann auf eine mehr als 2000-jährige Geschichte zurückblicken, die auf germanische und römische Siedlungen zurückgeht, und ist damit eine der ältesten Städte Deutschlands. Von 1597 bis 1794 war es Haupt- und Residenzstadt des Kurfürstentums Köln. 1770 kam Ludwig van Beethoven hier zur Welt. Im Laufe des 19.?Jahrhunderts entwickelte sich die 1818 gegründete Universität Bonn zu einer der bedeutendsten deutschen Hochschulen.

1948/49 tagte in Bonn der Parlamentarische Rat und arbeitete das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland aus, deren erster Parlaments- und Regierungssitz Bonn 1949 wurde. In der Folge erfuhr die Stadt eine umfangreiche Erweiterung und wuchs über das neue Parlaments- und Regierungsviertel mit Bad Godesberg zusammen. Daraus resultierte die Neubildung der Stadt Bonn durch Zusammenschluss der Städte Bonn, Bad Godesberg, der rechtsrheinischen Stadt Beuel und Gemeinden des vormaligen Landkreises Bonn am 1.?August 1969.

Nach der Wiedervereinigung 1990 fasste der Bundestag 1991 den Bonn/Berlin-Beschluss, infolgedessen der Parlaments- und Regierungssitz 1999/2000 in die Bundeshauptstadt Berlin und im Gegenzug zahlreiche Bundesbehörden nach Bonn verlegt wurden. Seitdem haben in der Bundesstadt der Bundespräsident, der Bundeskanzler und der Bundesrat einen zweiten Dienstsitz, gemäß dem Berlin/Bonn-Gesetz sechs Bundesministerien ihren ersten Dienstsitz, die anderen acht einen Zweitsitz. Bonn weist als Sitz von 19?Organisationen der Vereinten Nationen (UN) einen hohen Grad internationaler Verflechtung auf.<ref name="UN"></ref>

Auch wegen der Sitze von Organisationen und Unternehmen wird das Stadtbild neben Kirchtürmen zunehmend durch mehrere Hochhäuser geprägt.

Geographie

Am Übergang vom Mittelrheingebiet zur Niederrheinischen Bucht, der durch den Godesberger Rheintaltrichter markiert wird, liegt im Südwesten des Landes Nordrhein-Westfalen die Stadt Bonn. Auf 141,2?Quadratkilometer dehnt sie sich zu beiden Seiten des Rheines aus. Dabei bilden die linksrheinischen Stadtteile etwa drei Viertel der Gesamtfläche.

Im Süden und Westen umschließen die Ausläufer der Eifel mit dem zum Naturpark Rheinland gehörenden Kottenforst und die Voreifel die Stadt. Nördlich von Bonn öffnet sich das Rheintal in die ab dem Ortsteil Duisdorf bergseitig zur Ville hin vom Vorgebirge begleitete Kölner Bucht. Die hier mündende Sieg stellt im Nordosten die natürliche Grenze dar, das Siebengebirge im Südosten, während im Osten noch einige rechtsrheinische Ortsteile im Pleiser Hügelland liegen. Jenseits des Siebengebirges erstreckt sich südöstlich von Bonn der Westerwald, jenseits der Siegniederung nordöstlich das Bergische Land.

Bonn hat seinen geografischen Mittelpunkt am Bundeskanzlerplatz, der sich im Ortsteil Gronau befindet. Die geografische Lage des Platzes ist .

Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets in Nord-Süd-Richtung beträgt 15?Kilometer, in West-Ost-Richtung 12,5?Kilometer. Die Stadtgrenzen haben eine Länge von 61?Kilometer.

Auf der rechten Rheinseite liegt der Ennert, der nördliche Ausläufer des Siebengebirges, auf dem Bonner Stadtgebiet. Zu ihm gehört der Paffelsberg, der mit auf der Landzunge Kemper Werth an der Siegmündung.

Nachbargemeinden

Zehn Städte und Gemeinden grenzen an die Gemarkung Bonns, die alle?? bis auf Remagen, das im Landkreis Ahrweiler im Land Rheinland-Pfalz liegt?? zum nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis gehören:

{{Nachbargemeinden

 | BESCHRIFTUNG=
 | NORDWEST=[[Bornheim (Rheinland)|Bornheim]]
 | NORD=[[Niederkassel]],<br />[[Troisdorf]]
 | NORDOST=[[Sankt Augustin]]
 | WEST=[[Alfter]]
 | TEXTODERBILD=
 | OST=[[Königswinter]]
 | SUEDWEST=[[Meckenheim (Rheinland)|Meckenheim]]
 | SUED=[[Wachtberg]]
 | SUEDOST=[[Bad Honnef]],<br />[[Remagen]] ([[Rheinland-Pfalz|RLP]])

}}

Stadtgliederung und -zuordnung

Bonn ist eine kreisfreie Stadt mit dem Kraftfahrzeugkennzeichen ''BN''.

Bonn ist nach §?3 der , ''Godesberger Zentrumsbereich'', ''Godesberger Außenring'', ''Beueler Zentrumsbereich'', ''Beueler Außenring'' und ''Hardtberg''.

Auf dem Gebiet der Stadt Bonn bestehen 21 Gemarkungen in den Grenzen ehemaliger Gemeinden.

{| class="wikitable zebra"
|+ Stadtgliederung der Bundesstadt Bonn

Die Dienstleistungen (ohne öffentliche Verwaltung) erreichten einen Zuwachs von 27,1 Prozent, also circa 22.400 Beschäftigten, von Juni 1991 bis Juni 2002. Mit 105.171 Beschäftigten und einem Anteil von 72,3 Prozent an allen Beschäftigten hat dieser Bereich seine dominierende Stellung in Bonn ausgebaut. Dagegen hat die öffentliche Verwaltung in diesem Zeitraum fast ein Drittel ihrer Beschäftigten verloren.

Wirtschaftsforschungsinstitute gehen davon aus, dass in Bonn in den nächsten Jahren die Zahl der Arbeitsplätze weiter steigt.

Tourismus

Der Tourismus in Bonn wurde während der Zeit als Regierungssitz überwiegend durch Polittourismus geprägt. Seit den 1990er-Jahren weist dieser Wirtschaftszweig hohe Wachstumsraten auf, vor allem ist die Zahl der Übernachtungen seit 1993 um 40 Prozent und sind die Ankünfte von Besuchern um 58 Prozent gestiegen. Entscheidend für den Zuwachs ist unter anderem, dass sich der Fremdenverkehr und die dort tätigen Betriebe an die neuen Gegebenheiten ? im Speziellen den Regierungsumzug ? angepasst haben. Der Erfolg des Bonner Tourismus wird heute neben der landschaftlich günstigen Lage an Rhein und Siebengebirge wesentlich durch den Anstieg des Passagieraufkommens am Flughafen und das Kongresswesen begründet. So entfielen von den 1,16 Millionen Hotelübernachtungen im Jahr 2005 mit 300.000 über ein Viertel auf Kongressbesucher.

Die Anzahl der Tagestouristen liegt mit neun Millionen noch wesentlich höher. Insgesamt werden durch die Touristen 176 Millionen Euro jährlich in Bonn ausgegeben. In Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis sind ? mit steigender Tendenz ? 10.475 Personen im Tourismus beschäftigt.

Arbeitsmarkt

Bonn hat seit Jahren eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten in Nordrhein-Westfalen, im Oktober 2010 betrug sie 6,9 Prozent. Ein großer Teil der in Bonn Beschäftigten kommt als Pendler aus dem Umland, hauptsächlich aus dem Rhein-Sieg-Kreis, dem Kreis Euskirchen und dem rheinland-pfälzischen Landkreis Ahrweiler, darüber hinaus aus dem Rhein-Erft-Kreis und aus Köln. Täglich fahren 80.000 Menschen nach Bonn zur Arbeit, während 30.000 Bonner außerhalb der Stadtgrenze ihrer Beschäftigung nachgehen. Damit hat Bonn nach Köln und der Landeshauptstadt Düsseldorf den dritthöchsten Pendlerüberschuss in Nordrhein-Westfalen.

Geprägt wird der Arbeitsmarkt der Region unter anderem von den zahlreichen Bundesministerien und -behörden verbunden mit mehreren Bundesverbänden und -organisationen ??der Bund ist der größte Arbeitgeber in der Region?? sowie den Schwergewichten Deutsche Post AG, Deutsche Telekom und Postbank mit ihren Tochterunternehmen. Neben den Arbeitsplätzen im Bereich der Funktionen Bundesstadt und UN-Stadt mit den internationalen Organisationen gibt es in Bonn vergleichsweise viele im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie der Wissenschaft mit mehreren Forschungseinrichtungen.

Ansässige Unternehmen

Die bedeutenden Firmen in Bonn lassen sich in zwei Gruppen unterteilen. Zum einen haben mehrere privatisierte Staatsunternehmen in Bonn ihren Sitz. Bekanntestes Beispiel ist die Deutsche Telekom AG (mit ihren ehemaligen Tochterunternehmen T-Mobile und T-Home, seit 2010 zusammengeschlossen in der Telekom Deutschland GmbH), sowie die Deutsche Post mit ihrer Logistiktochter DHL und der Postbank (seit 2010 mehrheitlich im Besitz der Deutschen Bank). Zudem hat die Tank & Rast ihren Sitz in Bonn.
Drittgrößter Arbeitgeber der Stadt Bonn ist die .

Zum anderen sitzen in Bonn einige traditionsreiche Privatunternehmen wie die Genussmittelproduzenten, Verpoorten und Kessko, die Orgelmanufaktur Klais und die Bonner Fahnenfabrik.

Weitere Firmen von überregionaler Bedeutung sind Fairtrade, Eaton Industries (ehemals Klöckner & Moeller), die IVG Immobilien?AG, Kautex Textron, SolarWorld, Vapiano und die SER Group.

Medien

Hörfunk und Fernsehen

Der mit Abstand größte Medienbetrieb in Bonn ist die Deutsche Welle. Sie hat ihre Zentrale im Schürmann-Bau und produziert dort Hörfunksendungen, die in die ganze Welt ausgestrahlt werden, sowie ein Online-Angebot in derzeit (April 2012) 30 Sprachen. Zudem hat der Fernsehsender Phoenix seine Zentrale in der Bundesstadt, im ehemaligen Hauptstadtstudio des ZDF.

Der WDR unterhält in Bonn ein Bundesstudio und ein Regionalbüro. Am 1. Februar 2007 startete die lokale Berichterstattung in Bonn/Rhein-Sieg mit einer eigenen ''Lokalzeit aus Bonn''.

In Bonn senden außerdem der Lokalradiosender Radio Bonn/Rhein-Sieg mit Rahmenprogramm von Radio NRW und das Hochschulradio BonnFM als Kooperationsprojekt der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Druckmedien

Mit Abstand größte Tageszeitung in Bonn ist der '' das Veto des Bundeskartellamts auf,<ref name="netzeitung-356012"></ref>

Eine starke Stellung im Bereich Druckerzeugnis haben die Verlagsgruppe Rentrop (unter anderem mit dem Verlag für die Deutsche Wirtschaft) und der Stollfuß-Verlag in den Bereichen Steuer, Wirtschaft und Recht. Beide gehören zu den 100 größten deutschen Verlagen. Mit der Herausgabe von musikalischer Fachliteratur, Noten und Lehrbüchern zu Musikinstrumenten gehört der Voggenreiter Verlag zu den bekanntesten Unternehmen dieser Sparte.

Monatlich erscheinen in Bonn die Stadtmagazine ''Schnüss'' (rheinisch für ?Schnauze?) und ''Szene Köln-Bonn''. Die überregionale Wochenzeitung ''Rheinischer Merkur'' stammte ebenfalls aus Bonn und wurde 2010 auf Initiative der Deutschen Bischofskonferenz als Mitgesellschafter in eine Beilage der Wochenzeitung ''Die Zeit'' umgewandelt.

Online-Angebote

Seit dem 1. Oktober 2006 gibt es das Nachrichten- und Kommunikationsportal ''rheinraum-online.de''. Es wendet sich nach eigenem Selbstverständnis an die Bürger, ''?die sich nicht länger mit der Berichterstattung der bestehenden Bonner Medienlandschaft zufriedengeben wollen?''. Online-Angebote mit lokalen Nachrichten produzieren die Bonner Tageszeitungen, der WDR und Radio Bonn/Rhein-Sieg. Online-Angebote, die Infos über Veranstaltungen und Konzerte in Bonn und im Rhein-Sieg Kreis veröffentlichen, sind ''campus-web.de'' und ''bonndirekt.com''.

Nachrichtenagenturen

Die Bundespressekonferenz hat ihre einzige Außenstelle im ''Tulpenfeld''. Hier befindet sich eine Niederlassung der Deutschen Presse-Agentur (DPA). Außerdem arbeiten in der UN-Stadt eine Reihe von Nachrichtenagenturen im Umfeld der hier angesiedelten internationalen Organisationen, wie zum Beispiel die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA).

Übertragungstechnik

Die Rundfunkversorgung erfolgt unter anderem über die Sendemasten auf dem Venusberg und dem Großen Ölberg. Über den Sender Bonn-Venusberg auf dem Venusberg wird die Region Bonn seit 2004 mit dem digitalen Antennenfernsehen DVB-T versorgt, das die analoge Ausstrahlung ersetzte.

Öffentliche Einrichtungen

Bildung und Forschung

Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn wurde 1777 als Akademie gegründet und 1798 geschlossen. 1818 wurde sie neu gegründet und gehört seitdem zu den größten Universitäten Deutschlands. Zusammen mit ihrer Universitätsklinik gehört sie zu den größten Arbeitgebern in Bonn.

Die frühere Sternwarte der Universität beherbergt heute das Institut für Kommunikationswissenschaften sowie die Volkssternwarte Bonn.

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg wurde 1995 gegründet. Obwohl sie Bonn in ihrem Namen trägt, befindet sich innerhalb der Stadt kein Studienstandort. Sitz der Hochschule ist Sankt Augustin, weitere Standorte befinden sich in Rheinbach und Hennef (Sieg).

Außerdem befinden sich in Bonn die (DZNE).

Als Ausgleichsmaßnahme für den Umzug nach Berlin wurde 1998 das Forschungszentrum caesar gegründet. Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik, das 1964 in Berlin gegründet worden war, zog 2000 nach Bonn um. Auf dem UN-Campus ist ein Institut der Universität der Vereinten Nationen (UNU) ? das ''Institute for Environment and Human Security (UNU-EHS)'' ? angesiedelt. Die Fernuniversität in Hagen, die DIPLOMA ? FH Nordhessen sowie die FOM Hochschule für Oekonomie & Management unterhalten Außenstellen in Bonn.

Bis 2004 beherbergte Bonn die ''Fachhochschule für das öffentliche Bibliothekswesen Bonn''. Diese Fachhochschule war 1921 vom Borromäusverein gegründet und 1947 vom Land Nordrhein-Westfalen staatlich anerkannt worden. Seit 1982 trug sie ihren zuletzt bekannten Namen. Im Jahre 2004 wurde die Fachhochschule jedoch aufgelöst.

Die Bibliothek für Hugenottengeschichte wurde 2008 gegründet.

Die Fortbildungsakademie des Innenministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen ist eine landesweite Fortbildungsstelle für die Beschäftigten der Kommunen sowie der Landesverwaltung. Ihren Sitz hat sie in , 17. Juli 2018</ref>

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Studienstiftung des deutschen Volkes, das Cusanuswerk, die Friedrich-Ebert-Stiftung sowie der Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute (AsKI) haben ihre Geschäftsstellen in Bonn.

Des Weiteren haben im politischen Bereich das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK), die Hochschulrektorenkonferenz (HRK), das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK), das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) und die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) ihren Sitz in Bonn.

Brandschutz

Die Feuerwehr Bonn besteht aus der 1941 gegründeten Berufsfeuerwehr, der 1863 gegründeten Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr, die sich jeweils aus verschiedenen Einheiten mit verschiedenen Wachen zusammensetzen.

Gesundheit

Die über 15 '' ein weiteres Gemeinschaftskrankenhaus.

UN-Stadt

Seit 1996 nennt Bonn sich ?die UN-Stadt am Rhein?. Für 19<ref name="UN" /><ref name="unbonn.org" /> Organisationen, Büros und Programme der Vereinten Nationen arbeiten hier inzwischen rund 1.000 Mitarbeiter. Die meisten Organisationen verbindet der Einsatz für eine nachhaltige Entwicklung der Erde. Sie waren zunächst hauptsächlich im Bad Godesberger Haus Carstanjen ansässig, das den wachsenden Sekretariaten auf Dauer zu wenig Platz bot. Deshalb hat die Bundesregierung 2003 entschieden, den ?Langen Eugen? und das Bundeshaus als ehemalige Parlamentsgebäude den Vereinten Nationen zur dauerhaften Nutzung zu überlassen und dort einen UN-Campus zu bilden. Der Campus hat den Status eines exterritorialen Gebietes. Seit der offiziellen Eröffnung des UN-Campus im Juli 2006 sind?? bis auf eine?? alle anderen (18) Organisationen in den ?Langen Eugen? eingezogen. Im Oktober 2013 konnte das Klimasekretariat den umgebauten Südflügel des Bundeshauses?? das alte Abgeordnetenhochhaus?? beziehen. Jüngste UN-Organisation in Bonn ist das am 3.?März 2016 eingeweihte ''Wissenszentrum für nachhaltige Entwicklung'' der Fortbildungsakademie des Systems der Vereinten Nationen (UNSSC).

Die Ansiedlungen der Vereinten Nationen führten zu einem Anstieg der in Bonn tätigen internationalen Institutionen und Nichtregierungsorganisationen, von denen sich in Bonn inzwischen ungefähr 170 niedergelassen haben. Darunter befinden sich unter anderem der Deutsche Entwicklungsdienst (DED), das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), bedeutende Institute der Entwicklungshilfe, die in der Wahrnehmung ihrer Aufgaben vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit Hauptsitz in Bonn unterstützt werden.

Bundesstadt

Seit der per Gesetz fest.

Ihren ersten Dienstsitz in Bonn haben folgende sechs Bundesministerien: das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg); die Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL); für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ); für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB); für Gesundheit (BMG) und für Bildung und Forschung (BMBF). Die acht Bundesministerien mit erstem Dienstsitz in Berlin haben in Bonn einen Zweitsitz.

Viele weitere Bundesbehörden wie beispielsweise das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), das Bundeskartellamt (BKartA), der Bundesrechnungshof (BRH), die Bundesnetzagentur (BNetzA), die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), das Bundesamt für Naturschutz (BfN), die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) sind ebenfalls in Bonn angesiedelt.

Mit dem Bundesrat und dem Bundespräsidenten haben in der Bundesstadt zudem zwei Verfassungsorgane ihren zweiten Dienstsitz.

Justizbehörden

Bonn ist Sitz des Landgerichtes Bonn, dem sechs Amtsgerichte unterstehen, darunter das Amtsgericht Bonn. Daneben sind in der Stadt ein Arbeitsgericht und die Staatsanwaltschaft Bonn ansässig. Das in Bonn beheimatete Bundeszentralregister ist zum 1. Januar 2007 mit der Außenstelle des Bundesjustizministerium im neugebildeten Bundesamt für Justiz mit Sitz in Bonn aufgegangen. Dort wird unter anderem das Bundesgesetzblatt herausgegeben. Gemäß dem Berlin/Bonn-Gesetz behält das Bundesjustizministerium weiterhin eine Außenstelle mit etwa 30 Mitarbeitern in Bonn.

Soziales

Bonn ist außerdem Standort der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit (BA). Im Stadtteil Duisdorf befindet sich der Hauptsitz der ZAV mit ihren bundesweit 18 Standorten.

Persönlichkeiten

Mit Bonn verbundene Personen

An der Mauer des Jüdischen Friedhofs im Bonner Norden befindet sich ein Grabrelief des ersten namentlich bekannten Bonners, eines römischen Legionärs, der 35 n. Chr. aus )'', Soldat der 1. Legion, 48 Jahre alt, mit 25 Dienstjahren [verstorben]. Er liegt hier begraben.?

Unangefochten angeführt wird die Bonner Prominentenliste von dem Komponisten Ludwig van Beethoven. Sein Geburtshaus in der Bonngasse besuchen Jahr für Jahr viele tausend Touristen aus der ganzen Welt. Neben Beethoven wurden weitere Musiker in Bonn geboren oder haben dort ihre Heimat gefunden. Dazu zählen Andrea Luchesi und Johanna Kinkel. Der Komponist Robert Schumann verbrachte seine letzten Lebensjahre in der damaligen Nervenheilanstalt (heute Schumannhaus) im heutigen Bonner Stadtteil Endenich und ist auf dem Alten Friedhof begraben. Wohnort war und ist Bonn für andere Künstler. Dazu zählte in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg August Macke und heute leben und arbeiten in der Stadt Autoren wie Lars Brandt und Akif Pirinçci.

Seit mehr als 200 Jahren hat die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn dazu beigetragen, dass eine große Zahl von Forschern, Lehrern und Studenten am Rhein ansässig geworden ist. Dazu gehören Ernst Moritz Arndt, August Wilhelm Schlegel, Clemens-August von Droste zu Hülshoff, Carl Schurz, Heinrich Hertz und ? in neuerer Zeit ? die Nobelpreisträger Wolfgang Paul und Reinhard Selten. Joseph Ratzinger (Papst Benedikt XVI.) war von 1959 bis 1963 Professor für Fundamentaltheologie in Bonn.

Neben berühmten Musikern und Wissenschaftlern wurden eine Reihe politischer Prominenter in den vergangenen Jahrzehnten am Rhein geboren oder wurden zu . Gebürtige Bonnerin ist Heide Simonis, ''Wahlbonner'' sind unter anderem der langjährige Arbeitsminister Norbert Blüm, der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück sowie der ehemalige Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement.

Zu den namhaften Medienschaffenden mit Geburtsort Bonn gehören Moderator Johannes B. Kerner, Publizist Roger Willemsen, Comedian Luke Mockridge, Sängerin Natalie Horler, Schauspielerin Silke Bodenbender, Schauspieler Simon Böer.

Ehrenbürger

Siehe auch

Literatur

Bildbände

  • Monika Hörig, Michael Sondermann: ''Bonn. Die Pracht am Rhein.'' 2. Auflage. Verlag Beleke, 2004, ISBN 3-922785-83-2.
  • Beatrice Treydel, Christian Mack: ''Gesichter Bonns: 100 Gründe Bonn zu lieben.'' Edition Lempertz, 2015, ISBN 978-3-945152-16-4.
  • Josef Niesen: ''Historisches Bonn. Ein fotografischer Rundgang mit Bildern aus zwei Jahrhunderten.'' BonnBuchVerlag, Bonn 2017, ISBN 978-3-9818821-0-0.

Historische und politische Sachbücher

  • ''Bonn ? Jahre des Aufbruchs.'' Erinnerungen an die Zeit nach dem Krieg. General-Anzeiger, Bonn 1986.
  • Sebastian Bruns, Nina Hürter (Hrsg.): ''Nachhaltig ins 21. Jahrhundert. 15 Jahre UNO-Stadt Bonn. 15 Years UN City of Bonn.'' 1. Auflage. Bouvier-Verlag, 2011, ISBN 978-3-416-03347-3.
  • Bonner Heimat- und Geschichtsverein (Hrsg.): ''Die älteste Geschichte der Stadt Bonn aus dem Jahre 1656. Textausgabe ? Übersetzung und Kommentar.'' Bonn 2011, ISBN 978-3-922832-49-2. (Ausgabe der ''Historia universalis de Ubiorum ara seu Bonna'' von Adolph Sigismund Burman; transkribiert, übersetzt und kommentiert von Manfred Peter Koch)
  • Beate Czapla, Marc Laureys und Karl August Neuhausen (Hrsg.): ''Bonna solum felix. Bonn in der lateinischen Literatur der Neuzeit.'' Rheinland-Verlag, Köln 2003, ISBN 3-7927-1881-2.
  • Manfred van Rey: ''Bonner Stadtgeschichte ? kurz gefasst. Von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart.'' Bouvier, Bonn 2006, ISBN 3-416-03073-7.
  • Andreas Salz: ''Bonn-Berlin. Die Debatte um Parlaments- und Regierungssitz im Deutschen Bundestag und die Folgen''. Monsenstein und Vannerdat, Münster 2006, ISBN 3-86582-342-4.
  • Detlef Bluhm, Rainer Nitsche (Hrsg.): ''Bonn. Viel größer als ich dachte.'' Briefe, Reisebilder, Tagebuchnotizen, Anekdoten bekannter Persönlichkeiten aus zwei Jahrhunderten. Transit Buchverlag, 1998, ISBN 3-88747-135-0.
  • Stephan Eisel: ''Konrad Adenauer als Bonner Bundestagsabgeordneter.'' In: Stephan Eisel, Johannes Laitenberger (Hrsg.): ''Für Bonn, für Deutschland, für Europa- Festschrift 50?Jahre Bonner CDU.'' Bonn 1995, ISBN 3-416-02570-9.
  • Dorothea F. Voigtländer (Hrsg.): ''Mein Bonn. Zeitzeugen-Erinnerungen aus Bonn und Umgebung 1914?1998.'' Zeitgut Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-86614-131-9.
  • Winand Kerkhoff: ''Bonn neu entdecken ? Menschen / Kultur / Geschichte.'' Edition Lempertz, Königswinter, 2006, ISBN 3-933070-57-0.

Kunst und Kultur

  • Margot Wetzstein (Hrsg.): ''Familie Beethoven im kurfürstlichen Bonn.'' Carus 2006, ISBN 3-88188-098-4.
  • Hans Weingartz: ''Skulptur in Bonn ? Kunstwerke im öffentlichen Raum ? 1950 bis heute.'' Lempertz, Bonn 2007, ISBN 978-3-939908-19-7.
  • Andreas Denk, Ingeborg Flagge: ''Architekturführer Bonn''. Raimer, Berlin 1997, ISBN 3-496-01150-5.
  • Dittmar Dahlmann, Norbert Schloßmacher, Joachim Scholtyseck (Hrsg.): ''Bonn in Bewegung. Eine Sportgeschichte.'' Klartext Verlag, Essen 2011, ISBN 978-3-8375-0265-7.
  • Josef Niesen: ''Bonner Denkmäler und ihre Erbauer'', Edition Lempertz, Königswinter 2013, ISBN 978-3-943883-52-7.
  • {{Literatur
   |Autor=Gabriele Zabel-Zottmann
   |Titel=Skulpturen und Objekte im öffentlichen Raum der Bundeshauptstadt Bonn ? Aufgestellt von 1970 bis 1991
   |TitelErg=Mit Betrachtung einer Auswahl vorher sowie anschließend aufgestellter Werke
   |Band=Teil 2: Katalog
   |Ort=Bonn
   |Datum=2012
   |Online=[http://hss.ulb.uni-bonn.de/2012/3025/3025-2.pdf online]
   |Format=PDF
   |KBytes=
   |Abruf=2015-07-30
   |DNB=1029692912}}

Lexika

  • Hans-Dieter Weber: ''Bonn Lexikon.'' 1. Auflage. Bouvier Verlag / General Anzeiger, 2008, ISBN 978-3-416-03200-1.
  • Josef Niesen: ''Bonner Personenlexikon.'' 3., verbesserte und erweiterte Auflage. Bouvier, Bonn 2011, ISBN 978-3-416-03352-7.
  • Ansgar Sebastian Klein (Bearb.): ''Bonner Straßennamen. Herkunft und Bedeutung.'' Bonn 2011, ISBN 978-3-922832-48-5.

Reiseliteratur

  • Horst-Pierre Bothien, Harald Ott: ''Bonn in de Täsch: Der persönliche Stadtführer.'' Klartext-Verlagsgesellschaft, 2008, ISBN 978-3-89861-938-7.
  • Matthias Hannemann, Dietmar Preißler: ''Bonn ? Orte der Demokratie. Der historische Reiseführer.'' Hrsg. von der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und der Bundeszentrale für politische Bildung. Chr. Links Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-86153-519-5. (2. überarbeitete und ergänzte Auflage 2014 ebenda, ISBN 978-3-86153-780-9)
  • Eckard Heck: ''111 Orte in Bonn, die man gesehen haben muss.'' 2. Auflage. Emons Verlag GmbH, 2014, ISBN 978-3-95451-212-6.
  • Klaus Polak, Nadine Martin: ''Bonn, CityGuide.'' 3. Auflage. Reise Know-How Verlag, 2012, ISBN 978-3-8317-2259-4.

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive />

{{NaviBlock
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